Donnerstag, 18. August 2011

Neue Website

Please visit my new website under www.edithtruninger.ch

Mittwoch, 25. Mai 2011

Revolution

Mein Zuckerwattenverkäufer
Neugier ist eine gute Eigenschaft. Eine sehr gute. Nie möchte ich sie einbüssen. No matter to what.

Der Turm zu Babel
Im Zusatz 8 der indischen Verfassung sind 22 Sprachen gelistet.

Macht
Er (Mubarak) opfert die Einheit seines Volkes im eigenen Machtinteresse.

Offenheit
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Offenheit und Vielfarbigkeit? Nach allen Seiten offen − ein beherztes JA.

Der Turm zu Babel II
Männer, die keinen Kaffee trinken, sind mir suspekt.

Die Zukunft ist weiblich
«Die Gewaltnähe männlicher Peergroups ist archaisches Erbe und zum Aussterben verurteilt. In der Diskursnähe der weiblichen Peergroups und Freundinnenkreise liegt die Zukunft.»

Macht der Erotik
Zwei Impulse, die es als zwei verschiedene Bereiche im seelischen Erleben unterzubringen gilt: Die Erotik des Kampfes und die Erotik des Geschlechts.

Die Zukunft ist weiblich II
Einstehen für eine diskursfreudige Zivilisation.

Unterwerfung im Turm zu Babel
Bei manchen Männern bleibt die sexuelle Erregung bis zum Ende ihrer Tage mit der − wirklichen oder imaginierten − Situation der Rivalität verknüpft. Eine Frau, die sie nicht wenigstens in ihrer Fantasie einem anderen wegnehmen oder deren Willen sie nicht brechen, entflammt sie auch nicht.

Revolution
Er war ein Produkt einiger heisser Nächte während der Revolution.

Trial and error
Und sie dachte, dass sie in keinem anderen Gebiet jemals so dilettantisch vorgegangen war wie in der Liebe.

Mein Zuckerwattenverkäufer II
Ankämpfen gegen hundert Dämonen. Leidenschaft bei Menschen ist mir wichtig.

Gesteigerte Sinnlichkeit
Der Nordsommer ist geringfügig länger und milder als der Südsommer, da während des Nordsommers die Richtung von der Erde zur Sonne sich etwas langsamer ändert und die Erde etwas weiter von der Sonne entfernt ist.

Revolution
Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie sind keine westlichen Werte. Es sind menschliche Werte.

Mein Fitness-Abo
Körperliche Beweglichkeit ist gut. Geistige besser.

Revolution
Und wann werden wir eigentlich endlich lernen, in grösseren Dimensionen zu denken?

Being 28

Wellen. Brandung. Rückzug
Kurz nach dem 11. September mit den besten Freunden im Wochenendhaus in den Bergen: Nicht zu wissen, ob die Weltordnung, so wie wir sie heute kennen, gerade im Begriff ist, für immer aus der Angel gehoben zu werden. Und wir hier oben, ohne Fernseher und Handyempfang, werden es zuletzt erfahren. Kapsel des Glücks.

Menschen
In der Einsamkeit lässt sich kein Charakter ausbilden. Niemand weiss das so gut wie ich.

Verlust
Das Bein ist schnell gebrochen. Es wird heilen. Aber die Angst vor dem Sturz, die bleibt.

Einsamkeit
Wenn nichts widerhallt ausser dem eigenen Atem. Zum Glück ist die Welt eine Kugel.

Hey, Schnecke!
Die Schnecke, die das Haus mit sich trägt. Sie ist immer geschützt, aber sie schleppt auch schwer.

Rückzug II
Meine Familie besitzt ein kleines Blockhaus in den Bündner Alpen. Und warum kein Haus am Meer?

Einsamkeit als Gewand
Früher war Einsamkeit ein Käfig und ich war hinter Gittern. Heute ist Einsamkeit ein Gewand, das ich anziehen oder abstreifen kann, wie es mir beliebt.

Ohne Titel
Alles, was zählt, ist die Würde der eigenen Tat.

Hey Schnecke II
Die Schnecke hat ihr Haus verlassen. Durch meine Freundinnen habe ich sehen gelernt.

Verlust auf griechisch
«Der Tod geht uns nichts an», sagt die Griechische Philosophie. Wie auf Stelzen schreite ich durchs Wasser.

Ankommen
Reisen heisst immer auch ankommen. Die Arme weit öffnen. Durchlässig werden. Gastgeberin sein im Haus des eigenen Lebens.

Ankommen II
Mit 30 sollte der Mensch sesshaft werden, sagt Konfuzius. Ich bin jetzt 28.

ohne Titel
Ich bin 28 Jahre alt und habe genau 28 Zähne im Mund.

Menschen. Am Hafen
Menschen unterschiedlichster Prägung und Herkunft kommen an einem Flughafen zusammen. Andächtig lausche ich ihren Geschichten. Hier ist meine Seele auf guten Grund gefallen.

April 2010, Wiener Schreibpädagogik

Mittwoch, 18. Mai 2011

Unser Schleudersitz

Das Leben ist so kostbar. Machen wir etwas draus! Verbringen wir mehr Zeit mit Leben und weniger auf "facebook", küssen wir endlich den Mann, den wir schon lange begehren, tanzen wir mehr in der Küche, wo uns die Nachbarn sehen können, springen wir dem Teufel vom Karren, ja sind wir doch endlich wieder einmal leidenschaftlich! Das Leben hat keine Öffnungszeiten und der Schleudersitz ist unser bevorzugter Platz. Ergreifen wir die Chance, wachen wir endlich auf, verzeihen wir, singen wir laut im Frühlingsregen und sagen wir endlich ja! ja! ja!

Dienstag, 10. Mai 2011

Leuchtturm und Freundschaft

Auch aus meinem Leben ist Doodle inzwischen nicht mehr wegzudenken. Wenn meine Freundinnen und ich zu fünft weggehen wollen, setzen wir zuerst einmal einen Doodle auf. Weil wir alle immer so wahnsinnig beschäftigt sind, so ungeheuer verplant. Früher, als Teenager, da hatten wir unglaublich viel Zeit, Zeit zum Verblöden! Und manchmal haben wir sie tatsächlich auch verblödet. Aber wenigstens mussten wir nicht die Agenda raus holen, wenn wir unsere Freunde treffen wollten! Natürlich hat das viel damit zu tun, dass wir alle vermehrt anfangen, unser eigenes Leben zu leben. Ein Leben mit seinen ganz eigenen Gesetzmässigkeiten. Je enger die Meeresenge wird, auf der wir mit unserem Boot dahin tuckern, desto weniger Zeit bleibt uns, die Landschaft genauer anzuschauen, mal anzuhalten und mit dem Bootskapitän des anderen Schiffes ein Schwätzchen abzuhalten. Je entschlossener jeder Einzelne seinen ganz persönlichen Leuchtturm ansteuert, desto schwieriger wird es zu bewerkstelligen, dass die Kursrichtungen sich kreuzen. Trotzdem täte es zwischendurch gut, sich ganz absichtlich zu verfahren, den Umweg zu einem Freund in Kauf zu nehmen. Weil nichts so schön ist, wie sich am Leuchtfeuer eines wirklich guten Freundes die Hände zu wärmen.

Erschienen am 10. Mai 2011 im "Stadtanzeiger"

Montag, 9. Mai 2011

Mein Windrosengewand

Wenn die Liebe ein Kleid wäre, was wäre das Windrosengewand?
Ein schwerer Duft umfängt mich, als ich es mir überstreife, mich an sein Gewicht gewöhne.
Tanzen will ich, tanzen!
Doch die Rosen haben Dornen. Das Kleid wird zum Korsett.

Montag, 4. April 2011

Zum 20. Todestag von Max Frisch

«Zu beschreiben wäre die eine und andere Speise, die Du erfunden hast / wie Du jüngere und alte Leute gewinnst, so dass sie gern ins Haus kommen / wenn wir in den kalten Bächen schwimmen, wenn ich die Flasche entkorke, die wir im Bach gekühlt haben: Deine frohe Anwesenheit / der Haufen von Büchern (hauptsächlich Deutsch, aber auch Englisch, Französisch, Italienisch) auf dem Boden neben Deinem Bett / wie Du viele Leute beschenkst / Deine kindliche Aufregung vor Geburtstagen / wie Du, eine Frau, auf dem Fahrrad sitzest und dabei eine Mädchenzeit sichtbar machst / Dein Arbeitstisch, das Tohuwabohu von schweren Wörterbüchern und beschriebenen Blättern und weissen Blättern und Zeitschriften der literarischen Avantgarde und Briefmarken und Magazinen mit Mode, die Du nicht trägst, und Briefen, die beantwortet sind / Dein mütterlicher Kummer mit meiner Arbeit / Dein lederner und vom Regen verwaschener Texas-Hut, wenn ich ihn im Gedränge am Bahnhof erkenne, und Orte, die ohne Dich anders sind: Prag, Warschau, Avignon, Paris, Leningrad, Odesssa, Venedig, London, Jerusalem, Manhatten etc. Und der kleine Steintisch im Tessin -

Die ist ein aufrichtiges Buch, Leser

out of: «Montauk», S. 180/181

Montag, 28. März 2011

...

Creating inspiring spaces

Mittwoch, 16. März 2011

Zeichen

"Man gibt Zeichen von sich, um zu erfahren, ob wir einander verstehen (...) Man hat Durst nicht nach Ehre, aber nach Partnerschaft. Man gibt sich Preis, um einen Anfang zu machen." Max Frisch

OUT NOW: KUGELBOMBEN UND KAFFEE bestellbar unter buchstabenbazaar@gmail.com

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Ich hatte auch schon...
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Jan (Gast) - 31. Dez, 15:13
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Eduschka - 18. Aug, 20:35
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An der Schwelle zum Spargelschäler
Markiert das 25. Lebensjahr so etwas wie eine magische...
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Chalid al-Chamissi
Im Taxi: Unterwegs in Kairo

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